Tatort: Philharmonie München

Veröffentlicht am 13 Okt ,2014 | von Stephie Rupprecht

Tatort: Philharmonie München

12. Oktober 2014 – München, Philharmonie

An einem Sonntagabend sitzt Deutschland eigentlich pünktlich um 20:15 Uhr vor den Fernsehgeräten um gemeinsam mit dem Ermittlerteam den Mörder in der Kultkrimiserie Tatort aufzuspüren.
Heute Abend war das allerdings anders, die Münchner Philharmonie war bis auf den letzten Platz belegt und alle fieberten dem Hauptakteur Roger Cicero entgegen.

Es ist Halbzeit bei der laufenden „Was immer auch kommt“-Tournee des deutschen Pop- und Jazzmusikers. München ist immer wieder ein Highlight auf seinen Konzertreisen und so sollte es auch heute Abend sein.

Der Abend wurde heute nicht von Roger selbst eröffnet, ganz untypisch für ihn, gab es einen Support.
Niemand geringeres als Gregor Meyle aus Backnang in Baden-Württemberg begann den musikalischen Abend in der Münchner Philharmonie.

Wir trafen den sympathischen Sänger bereits zuvor im Backstage Bereich wo er sich viel Zeit für Fragen nahm. (INTERVIEW Gregor Meyle)
Auch bei seinen, leider nur 30 Minuten-Konzert, verzauberte er uns sowie das Münchner Publikum.
Stimmlich wie auch persönlich überzeugte der 35jährige. Mit viel Charme, Witz und tollen Texten hätte es keinen besseren geben können, der diesen unvergesslichen, perfekten Abend begann.
Nicht enden wollende Standing-Ovation schon bei Gregor Meyle! Hut ab für diesen Start in den Abend.

Eine kurze Umbauphase folgte und schon stürmte die 13köpfige Big Band auf die eigens angefertigte Bühne.
Dann war es soweit, der Mann des Abends – Roger Cicero. In dunkelblauem Anzug und natürlich mit Hut kam er auf die Bühne.

Zwei Stunden lang erzählt er uns mit neuen wie auch alten Songs, Geschichten aus seinem Leben. Auch er überzeugte auf ganzer Linie. Musikalisch wie auch mit seiner lockeren und sympathischen Art.
Begeistert war auch Roger selbst vom Münchener Publikum – wie immer eben. Er hielt es nicht lange auf der Bühne aus. Begrüßte die ersten Reihen persönlich. Schlenderte singend die Gänge entlang, um auch den Fans in den hinteren, oberen Rängen ganz nah zu sein.
Am liebsten wäre Roger einfach dort geblieben und hätte gemeinsam mit seinem Fans den Abend genossen. Mittendrinn.

Zurück auf der Bühne ging der Abend mit Big Band weiter. Von „Zieh die Schuh aus“ über „Frauen regier’n die Welt“ bis hin zu „Murphys Gesetz“. Aber auch Songs aus dem aktuellen Album wie der Tournamensgeber „Was immer auch kommt“ klangen in der Münchner Philharmonie.

Roger sang einfach durch, keine Pause, auch wenn er die tobende & ausgelassene Stimmung nach einer Pause irgendwie vermisst.
Doch warum nur nach der Pause, wenn man diese Stimmung in München einfach durch den ganzen Abend hinweg genießen kann.

Bereut hat es sicherlich niemand, den heutigen Tatort verpasst zu haben. Was Roger Cicero, aber auch Gregor Meyle abgeliefert haben, was mit nichts zu übertreffen.
Vielen Dank an die Hauptakteuren des Tatorts: Philharmonie München.

 

Roger Cicero
Fotos: Stephie Rupprecht

Gregor Meyle
Fotos: Stephie Rupprecht


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