Pete Philly: No Fans – But Family (02.April 2012)

Veröffentlicht am 02 Apr ,2012 | von Mathew

Pete Philly: No Fans – But Family (02.April 2012)

Pete Philly in einem durchaus gut gefüllten Ampere. Das wird ein Spaß!!  Ca. 20.45 betritt Pete und seine Band (Drums, DJ, Bassist und Pianist) die Bühe des Ampere. Die Leute waren schon sehr gespannt auf ihn und bejubelten seinen Auftritt.

Mit für Pete typischen Rhythmen und Beats gings auch gleich los:

  •  Encore
  •  Tokyo
  •  Changing
  •  Eager

waren die ersten Titel.

Pete ist Musiker durch und durch, das merkt man nicht allein an den klaren Beats und den für HipHop doch eher untypischen Improvisations-Klängen. Auch sein Taktgefühl ist beeindruckend, jede Bewegung passt exakt auf den Beat ohne dass es wie eine vordefinierte Choreographie wirkt. Mal mehr mal weniger tanzt und bewegt sich Pete sicher über die Bühne, während seine Band im Hintergrund mal fetten, mal harmonisch, gefühlvollen Sound bietet.

Weiter gehts mit

  •  Womb to Tomb
  •  Game
  •  The Day
  •  Time Flies

bis hin zu R. Hood / Do for Love, mit dem Pete seine Crew vorstellt!

Sein Anliegen ist es nicht, Fans zu generieren, nein, er will seine Familie ausbauen. Er hat bereits eine Familie in Berlin, Zürich, Hamburg, Wien, Amsterdam,….  und schickt sich nun an, auch eine in München zu bekommen. Aus tiefstem Herzen erzählt er uns, seiner Family was ihn bewegt.  Dann hat seine Band kurz Pause und Pete lässt das Publikum zu „Fugee La“ ein Teil des Konzertes werden. Zusammen mit seinem DJ bringt er noch zwei Klassiker – Mystery Repeats und Q&A, bei dem die Band wieder mit einsteigt.

Dann wars das …. fast :)

Die Leute wollen mehr, sind schon Teil der Familie geworden und Pete kommt mit seiner Band zurück. Er zettelt ein Battle zwischen dem DJ und dem Drummer an, die sich bis in Extase spielen, bis die Band wieder einsteigt. Absolut geil!!  „U know whats Freestyle? Ich kann zu jedem Topic rappen, das ihr mir gebt:“ LOVE – Tupac – Smoking Weed waren die Themen des nächsten Songs und Pete setzte es gekonnt in perfekter Freestyle-Manier um.

Dann Schluss …. fast :)

Die Leute wollten ihre Zugabe und bekamen sie auch. Und was für eine: „Ocean“ und „One“ als krönender Abschluss. Bei „Ocean“ legte der Pianist ein Solo hin, dass das gesamte Ampere zum ausflippen bringt. Dann aber war tatsächlich Schluss, nach ca. 2 Std, die leider wie im Flug vergingen. Ich hätte gerne noch mehr davon haben können. Danke Pete Philly für den genialen Abend mit viel HipHop und jazzigen Klängen!

Pete Philly
Fotos: Stephie Rupprecht


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