Nena – Made in Germany (12.04.2010)

Veröffentlicht am 12 Apr ,2010 | von Stephie Rupprecht

Nena – Made in Germany (12.04.2010)

Gerade feierte Nena, alias Susanne Kerner ihren 50.Geburtstag, und jetzt ist die zweifache, stolze Oma auf ihrer „Made in Germany“ – Tour, und wollte auch in München begeistern. Bereits im Vorfeld, wurden Stimmen laut, ob denn die Olympiahalle nicht eine Nummer zu groß für Nena ist – leider war es aber so. Die Halle war von Anfang an bereits durch einen schwarzen Vorhang auf die Hälfte geschrumpft worden, doch selbst die halbe Halle war bei Weitem nicht gefüllt!!! Kinderfreundlich soll Nena sein, den Kontakt zu ihren Fans pflegen, und somit gab es direkt vor der Bühne einen abgetrennten Bereich für die jüngsten Fans. Das wirkt im ersten Moment nett, doch denkt sie dabei wirklich an die Kinder und ihre Fans???

Ist es in Ordnung, dass die Jüngsten ohne ihre Eltern in einem Bereich direkt vor der Bühne stehen? Klar sie sehen besser, allerdings wären sie bei der geringen Besucherzahl nie zerquetscht oder gar überrannt worden, hätten aber neben ihren Eltern oder einer Aufsichtsperson gestanden. Die wiederrum nur neben der Absperrung ein Plätzchen fanden. Und die großen Fans, mussten durch die Absperrung deutlich weit weg von ihrer Nena stehen…

Ein weiterer Kritikpunkt – die Kinder, für die sich Nena meint einzusetzen, stehen direkt vor den wirklich sehr lauten Boxen! Und ob das wirklich das Beste für das Gehör der Kleinen ist, ist absolut fragwürdig!

Das lange Wachbleiben bis das Konzert zu Ende ist, dann noch der Heimweg – an einem Montag, wo doch die Kinder und Jugendlichen am nächsten Tag erholt und ausgeruht die Schulbank drücken sollten … es ist zu bezweifeln, ob das wirklich das Beste für die jungen Fans ist. Ein Kinder- bzw. Familienfreundliches Konzert sieht meiner Meinung nach anders aus!!!

Auch aus musikalischer Sicht, sprang der Funken nicht über. Ein Mitsingen der Fans schaffte Nena nur bei ihren alten Hits, wie „Nur geträumt“ und „Wunder geschehen“. Die Hits aus ihrem aktuellen Album, sang Nena gemeinsam mit ihrer Band, aber ohne Fans – Gesang. Unterstützt wurde Nena allerdings durch ihre zwei Kinder, die als Backroundsänger mit auf der Bühne standen.

Nett, aber leider nicht gut genug, um den Abend zu etwas besonderem zu machen…


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