Max Herre: „Jeder HipHop-Musiker braucht auch Soul um HipHop richtig leben und spielen zu können!“

Veröffentlicht am 02 Jul ,2012 | von Mathew

Max Herre: „Jeder HipHop-Musiker braucht auch Soul um HipHop richtig leben und spielen zu können!“

Eigentlich verspricht Max Herre allein schon ein großer musikalischer Genuss zu werden.
Schon lang ist Max in Deutschland unterwegs und begeistert seine Fans, sowohl solo als auch bis ins Jahr 2007 mit Freundeskreis.

Im Jahr 2012 beginnt Max mit einer kleinen Club-Tour in München, Heidelberg und Wolfsburg, bevor er die Festival-Saison am 06.Juli 2012 beim Summerjam eröffnet.

Eine Clubkonzert ist immer etwas besonderes, etwas intimer, kleiner und näher bei den Fans.
Hierfür hat Max seine größten Erfolge aus den Alben Quadratur des Kreises, Esperanto, Max Herre und seinem neuen Album Hallo Welt eingepackt.

Aber das ist nicht alles.

Max beginnt gleich um 20.30h mit der Vorstellung seines neuen Albums, Hallo Welt.
Danach Freedom Time und Esperanto.
Bei Esperanto betritt auch gleich die erste Überraschung, die Max im Gepäck hat, Grace die Bühne.
Dabei dacht ich mir, wie geil wäre es, wenn jetzt noch Joy Denalane, seine Frau dabei wäre.
Kaum ausgesprochen spielt die Band Jeder Tag zuviel und wer kommt von hinten auf die Bühne: Joy Denalane

Das Publikum ist hin und weg.
Der Spass, den die Musiker auf der Bühne ausstrahlen schwappt sofort über und die Leute gehen sofort mit.
Dann erste Liebe und FK10. Wie zu erwarten war, war das nicht alles an Überraschungen, die Max begleiteten an diesem Abend.

Aus dem Hintergrund hört man ein paar Addlips und wer erscheint auf der Bühne: Afrob!
Wieder flippt das Publikum aus und er startet gleich ins Konzert.
Er schreit in die Menge: „München, was geht! Wollt ihr HipHop?“ Die Antwort war klar und Afrob performt Reimemonster.

Weiter geht es mit Du Du Du und Lenny, Kahedi Dub und Sei Tu und Rap ist, Erste Schritte und 1992.
Immer wieder steigen Max`s Special Guests mit ein und bringen Schwung und Bewegung auf die Bühne.

Dann wird es etwas ruhiger, Max holt sich seine Gitarre, setzt sich auf nen Bar-Hocker und spielt die ersten Klänge. Das Publikum erkennt es sofort und er meint: Ich wollte etwas mit euch zusammen machen“.
ANNA, ist der nächste Song, einer seiner Hits und Durchbrüche mit Freundeskreis, Mitte der Neunziger auf dem Album Quadratur des Kreises.

Das fast ausverkaufte Ampere ist voll dabei, beinahe jeder kennt diesen Song und singt zumindest den Refrain lautstark mit.
Dann geht’s weiter mit Wolke 7 und Es fühlt sich wie fliegen an.
Dann darf Joy wieder mit Niemand ran.
Die Ode an das Leben Vida ist ein sehr nachdenklicher textreicher Song den Max danach performt.
Dann stürmen wieder alle, Grace, Joy und Afrob die Bühne zu Get Up, Einstürzende Neubauten und Zu Elektrisch. Der Höhepunkt ist erreicht und er kommt langsam zum Ende.

Als Abschluss hat Max wieder etwas zum Mitsingen, ein Cover von You are so beautyful. Wundervoll heißt der Track.
Damit beschließt Max seine Clubtour und das Publikum will mehr.

Zugabe, Zugabe geht durch das Ampere und natürlich lässt es sich Max nicht nehmen, nochmals seine Band (Drums, DJ, Keys, Bass, Guitar) und seine Gäste auf die Bühne zu bitten.

Nochmal vom neuen Album: Rennen, wo er vor lauter Freestyl kaum mehr den Ausgang aus dem Song findet.
Dann Abserviert und wie könnte es anders sein, was fehlte noch, wenn schon Joy dabei ist: Mit Dir, der größte Erfolg des Albums Esperanto.

Die letzten Songs, Geschichte, Tabula Rasa und Vorhang fällt werden wieder gemeinsam performt.
Geile Nummer!!
Selbst nach dem letzten Song um ca. 22.40h blieben die Fans noch fast 10 Minuten nach Zugabe rufend im Ampere.

Max Herre hat mit seinem über zwei Stunden dauernden Auftritt die Erwartungen an den Abend übertroffen. Mit seinen Gästen – auch wenn es bei Afrob etwas wirkte, als hätte er erst eine Stunde vor Auftritt von seiner Performance  erfahren – und Tracks aus den vergangenen 20 Jahren hat er überzeugt und Lust auf mehr, sein Konzert im Herbst in der Halle gemacht.

Max Herre geht in die Verlängerung: Termine

Max Herre
Fotos: Matias Kirschner


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