JIM KROFT: Mit großen Schritten nach ganz oben!

Veröffentlicht am 31 Mai ,2013 | von Stephie Rupprecht

JIM KROFT: Mit großen Schritten nach ganz oben!

Kann man sich Kaugummi kauend auf die Bühne stellen? Man kann, wenn man Denny Doherty ist – Frontmann der irischen Band THE PLEA und Support des heutigen JIM KROFT Konzertes im Münchner Ampere.
Von der anfangs etwas ablenkenden Mundgymnastik zur eigentlichen Sache des Abends – die Musik!
THE PLEA, eine Band die mit richtig gutem Beat den Abend vor anfangs mäßig gefülltem Ampere eröffnen. Angezogen von der guten Rockmusik, zieht es aber nach und nach immer mehr Zuhörer in die Location und so erwartet den Hauptact JIM KROFT eine Schar, vor allem weibliche, Musikbegeisterte.

Die Band betritt den Schauplatz, das Intro beginnt und aus dem Nichts oder doch mitten aus dem Publikum entspring JIM KROFT der Bühne. Direkt ist die Stimmung nach oben geschossen, es wird mitgesungen und geklatscht. Mit rockigen Tönen beginnt also die Performance von JIM KROFT, der eigentlich Jamie Croft getauft wurde.

Gerade für mich, die schon mehrere Shows vom 34jährigen Schotten sehen durfte, ist es wunderschön zu sehen, wie JIM sich von Konzert zu Konzert weiterentwickelt. Die klare und kraftvolle Stimme, die mich bereits beim ersten Konzert überzeugte, erklingt und begeistert mich ein weiteres Mal. Die Bühnenpräsenz, die schon bei der Support Show von Mic Donet eine deutliche Steigerung hinlegte, hat heute nochmals einen großen Schritt nach oben genommen. JIM hat unheimlich viel Freude auf der Bühne zu stehen, dass hört und sieht man. Ein Strahlen, das einfach ansteckend ist.
Das Selbstbewusstsein, welches JIM an den Abend legt, hat sicherlich auch mit seiner  neuen Scheibe „Lunatic Lullabies“ zu tun. Das Werk ist bereits seit Mitte März in den Läden und alles andere als ein Ladenhüter. Selbstverständlich performt er gemeinsam mit seiner Band Songs daraus, wie auch Lieder vom Vorgängerwerk „The Hermit & The Hedonist“.

Auch das Outfit entspricht dem „JIM KROFT“ – Look: lässig sitzende Hose, weißes Unterhemd sowie dunkel Weste, dazu Halbschuhe. So kommen die gut trainierten Oberarme gut zum Vorschein, was für die weiblichen Fans in den ersten Reihen ein netter Hingucker ist…Schauen und genießen kann man besonders gut, bei den etwas ruhigeren Titeln, Power und Spaß gibt es dann bei den tanzbaren, schnelleren Nummern, die mir persönlich etwas besser zusagen.

Zum Abschluss gibt es ein romantisches und zum Song passendes Diskokugellicht. Im Anschluss nimmt sich JIM viel Zeit für gemeinsame Gespräche, Fotos und natürlich Autogramme.

Ein toller Abend, wie ich ihn erwartet habe. Ich freue mich schon heute auf das nächste Konzert von JIM KROFT und seiner Band. Ich freue mich auf seine Musik und weiß schon jetzt, dass er sich wieder weiterentwickeln wird – und das ist wohl das schönste in der Musikbranche! Stillstand ist Rückschritt – JIM schreitet auf seinem Erfolgskurs aber immer weiter nach oben!

Setlist des Abends:
The Hooligan Army
Bye Bye the Elbe
The Jailer
The great Doomsday Story
Threads
Brightrights
There’s something missing
If I’m born too late
Haiku
Promises made in Vain
I hope you know
Guess that’s what the Gods say
Memoirs from the Afterlife
Tell me (Where to Begin)
See how the Darkness Grows
The Loneliness of the Vampire
Dreaming to some Purpose
Through my Wakeness
Waiting for a Healing
Lullabies in Spring

 

 

Jim Kroft
Fotos: Stephei Rupprecht

 

The Plea
Fotos:Stephie Rupprecht


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