Herbert Grönemeyer – Schiffsverkehr mitten in München (21.06.2011)

Veröffentlicht am 21 Jun ,2011 | von Stephie Rupprecht

Herbert Grönemeyer – Schiffsverkehr mitten in München (21.06.2011)

Die Schiffsbücher schreiben den 21.Juni 2011, keiner hat wohl mit dieser gewaltigen Welle gerechnet. Man ahnte zwar bereits, dass etwas Großes auf München zukommen sollte, doch dass es schließlich so unglaublich werden würde – damit hat wohl keiner gerechnet.

Musikalisch untermauert von William Fitzsimmons und Norman Sinn strömten nach und nach die Mengen ins Olympiastadion, wohl wissend, dass es heute Abend auf große Fahrt ging. Das Schiff war vollbesetzt mit 50.000 Leuten und um 20:29Uhr wurde mit leichter Verspätung der Anker gelichtet und die Segel – 6 gigantische Videowände – gehisst.
Bei strahlendem Sonnenschein ging die Schiffsfahrt los: Herbert Grönemeyer begrüßte seine Gäste mit Schiffshupe und er selbst wurde mit tosendem Gegenwind, mächtig viel Geschrei und Applaus begrüßt.
Es folgte eine 90minütige Schiffsfahrt durch die 13 Alben – Meere von Deutschlands populärstem Sänger.

Der Schiffsverkehr kreuzte den Weg, man hatte Fernweh, wurde aber gehalten und bog in den ersten Hafen nach Bochum. Musik nur wenn sie laut ist bringt ein Stück vom Himmel mit deiner Zeit zu Dir. Dann hieß es für die Männer an Board: „Los Buam“ – was soll das? Eine atemberaubende Stille kehrte unter die 50.000 Gefährten ein, als Herbert „Dein Weg“ sang. Auf dem Feld hieß es dann wieder Kopf hoch, tanzen. Ein Aufruf, denn sich weder Herbert noch die Passagiere 2-mal sagen ließen. Und so wurde das Schiff zur tanzenden Partyzone. Feige, nicht mit Alkohol und einfach nur Mensch sein. Es bleibt nun mal alles anders und endet heute Abend im Meer.

Im Meer?! Nein, denn es war noch lang nicht Land unter und der letzte Tag schon gar nicht. Jetzt war es an der Zeit, dass sich was dreht. Mit Flugzeugen im Bauch, einen Seesack voll Glück war jeder so wie ich. Langsam sollten die Schiffsbücher nun geschlossen werden, aber es war Juni und nicht November. Und es sollte nicht regnen, sondern lieber ein heißer Mambo getanzt werden. Herbert, Du bist unser unfassbarer Grund!!!


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