Friska Viljor: Unvergesslicher Abend in der Münchner Theaterfabrik!

Veröffentlicht am 22 Feb ,2013 | von Stephie Rupprecht

Friska Viljor: Unvergesslicher Abend in der Münchner Theaterfabrik!

Friska Viljor – ich hatte den Namen dieser Band bisher nicht gehört, wusste auch nicht was mich an diesem Abend in der Münchner Theaterfabrik erwarten wird. Eine gewisse Amanda Mair, auch ihr Name war mir neu, sollte den Support übernehmen.

Nun ja gerade weil mir der Name bis heute noch nicht untergekommen ist, war ich doch ziemlich überrascht, als ich bereits im Vorfeld „Ausverkauft“ lesen musste. Die Theaterfabrik ist ja keine allzu kleine Location in München!

Ich machte mich also auf den Weg in den Münchner Osten und kam pünktlich zu Konzertbeginn um 21 Uhr dort an. Ein bunter Abend stand mir bevor:
Jung, Alt, schwarz gekleidet, bunte Shirts, Wollmütze, Hüte, Krawatten, coole Kopfhörer um den Hals, Jeans, Kleider, kurze Frisuren, lange Haare, männlich, weiblich, klein und groß.
Alles war vertreten als die junge Amanda Mair mit ihrer Band die Bühne betrat. Im schwarzen, um ehrlich zu sein, schwer zu definierenden Outfit.
Mit gerade Mal 18 Jahren wirkt die Schülerin aber bereits sehr reif und präsentiert als heutiger Support die bunte Mischung aus ihrem Debütalbum „Amanda Mair“.
Amanda spielt am Keyboard, kann mich persönlich aber mit ihrer Stimme und der zum Teil eigenartig wirkenden Gestik nicht erreichen.
Das Publikum spendet Applaus, doch wirklich überzeugt von der Performance wirken auch die Münchner nicht auf mich – schade. Aber mit erst 18 Jahren kann ja noch etwas wachsen…

Etwas enttäuscht vom Support wartete ich nun auf den Hauptact – Frisko Viljor.
Natürlich befürchtete ich nun, dass auch diese Musik so gar nichts für mich ist. Aber ich muss zugeben, die schwedischen Herren haben deutlich mehr drauf. Und nun verstehe ich auch, warum für diesen Abend keine Tickets mehr an der Abendkasse zu erhalten waren.

Mit ihrem ganz eigenen Stil verzaubern Joakim, Daniel, Emil, Mattias, Markus und Ludvig direkt die gesamte Halle. Man ist direkt in ihren Bann gefangen und lauscht deren Musik. Nein man lauscht nicht nur, man muss mit tanzen und einfach gemeinsam Spaß haben.

Und auch der Band selber merkt man direkt an, dass ihnen das musizieren Freude bereitet und sie einfach auf die Bühne gehören!
Die Ansage war, dass die Band mindestens 75 Minuten spielen wird. Je nachdem wie der Abend verläuft, werden sie die eine oder andere Zugabe spielen, maximal 90 Minuten:
Nun ja, der Abend hat ihnen sichtlich sehr gut gefallen. Sie spielten nicht nur die 75 Minuten, auch keine 90 Minuten, nein ganze 105 Minuten Friska Viljor durfte ich und die vielen Anderen erleben!

Schließlich spielten sie den letzten Song nicht einfach auf der Bühne.
Nein, sie wollten diesem Publikum ganz nah sein, denn nur gemeinsam kann man ein so wunderschönes Konzert verbringen. Kurzerhand sprangen sie samt Gitarre von der Bühne und über die Absperrung und feierten mit dem Publikum mitten in der Theaterfabrik!

Tolle Sache, tolle Band und vor allem tolles Konzert! Hoffentlich ganz bald wieder!
Tack Friska Viljor!

Setlist des Abends:
Stalker
What you gonna do
Bite your Head off
Gold
Did you ever
Easy is hard
Passionseeker
Puppet Cabaret
The F
Boom Boom
Useless
The Cure
Larionov

If I Die
Wohlwill
Old Man

On and On
Arpeggio
Oh Oh

Friska Viljor
Fotos: Stephie Rupprecht

Amanda Mair
Fotos: Stephie Rupprecht


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