Das Interview mit Carolin & Daniel von Glasperlenspiel

Veröffentlicht am 30 Jun ,2013 | von Stephie Rupprecht

Das Interview mit Carolin & Daniel von Glasperlenspiel

28.Juni 2013 – Tollwood Festival


Stephie (Chocolate Music):

Herzlich Willkommen, mal wieder in München. Wie geht es Euch?

Daniel (Glasperlenspiel):
Danke. Sehr gut geht es uns. Wir sind ja gerade auf Sommerfestivaltour und freuen uns riesig, dass unser zweites Album bei den Leuten so gut angekommen ist. Ganz besonders freut es uns, dass wir heute beim Tollwood Festival dabei sein dürfen.

Stephie:
Kanntet ihr zuvor das Tollwood Festival schon bzw. habt schon einmal etwas davon gehört?

Carolin (Glasperlenspiel):
Ich hatte von dem Festival schon mal etwas gehört, es ist ja auch ein relativ großes Festival und sogar das größte in Bayern, oder?

Stephie:
Mit Eines der größten Festivals…

Carolin:
Ok, mit Eines der Größten…aber ich habe auf jeden Fall schon einmal was davon gehört. Und man träumt als Band ja immer davon, auf großen Festival spielen zu dürfen und dass das jetzt wirklich schon auf dem Tollwood Festival so ist. Das freut uns riesig. Wir sind auch richtig gespannt auf heute Abend. Wir hatten uns vorgestellt, dass es Open Air ist, aber nun ist das ja in einem Zelt drinnen. Sieht schon sehr schön aus und ich bin gespannt wie viele später vor der Bühne stehen werden.

Stephie:
Auf Eurer Homepage ist zu lesen „…vom hoffnungsvollen Newcomer zum leuchtenden Stern am Pophimmel. Glasperlenspiel sind ganz oben angekommen…“

Carolin:
Ja, das ist sehr schön formuliert :-D

Stephie:
Wenn ich jetzt mal ganz böse frage, wenn ihr nun schon ganz oben angekommen seid, wie soll es weiter gehen? Oder seid Ihr überhaupt ganz oben angekommen, wie es da zu lesen ist?!?

Daniel:
Nein, das glaube ich nicht ;-)
Aber was wir die letzten eineinhalb Jahre erleben durften, war unglaublich! Man kann das immer noch nicht ganz realisieren. Also tatsächlich von Songs die man sich mal im Proberaum ausgedacht hat, auf einmal auf den riesig großen Bühnen zu stehen, das ist auf jeden Fall ein krasser Schritt. Aber wir sind unglaublich dankbar, dass das so funktioniert. Das wir Musik machen können, weil es ja immer ein Traum von uns war. Die erste Platte war super erfolgreich und jetzt mit der zweiten Platte am Start zu sein. Das ist als Künstler natürlich etwas ganz Besonderes und wir freuen uns sehr darüber, dass es wirklich so gekommen ist.

Stephie:
„Das Tagebuch zum Tanzen 2.0“
Das zweite Album soll ja bekanntlich das Schwerste sein. Man darf nicht nur genauso gut produzieren, das neue Werk muss eigentlich noch ein Tick besser werden. Erfolgsdruck…
Wie seid ihr zu Recht gekommen?

Carolin:
Wir haben das auch immer so gehört und wurden oft gefragt, ob wir keine Angst haben, das zweite Album rauszubringen, weil wir unter so einem Druck stehen. Aber irgendwie haben wir das letztendlich gar nicht so empfunden. Wir sind noch unbefangener an das zweite Album rangegangen. Vielleicht, weil wir schon mehr wussten, was uns erwartet. Und wir wussten vielleicht auch noch besser, wer wir sind und über was wir schreiben wollen. Also wir haben viel darüber geschrieben, was wir selbst erlebt haben. Und nachdem wir in der Zeit auch viel erlebt haben, als das erste Album draußen war und wir viele neue Menschen kennengelernt haben, war es natürlich viel, was wir niederschreiben wollten und in Songs verpacken wollten. Dann waren wir ziemlich schnell in der Situation, dass wir gesagt haben, wir haben schon total viele gute Songs. Wir können so langsam wieder ins Studio gehen und dann ging alles relativ schnell. Wir haben noch einen super Produzenten gefunden, aus London, der dann auch richtig Interesse hatte, mit uns zu arbeiten, weil er den Sound gut fand.
Dann sind wir nach London gegangen und innerhalb von 6 Wochen haben wir das Album fertig gemacht.
Jetzt sind wir auch richtig zufrieden damit. Also noch zufriedener als mit dem ersten Album. Das Album ist 100 Prozent Carolin und Daniel und wir stehen da auch total dahinter.

Stephie:
Schön zu hören, dann widmen wir uns mal diesem Album!
Grenzenlos – „…es gibt keine Träume, die zu groß sind…“ – Von was träumt Ihr noch?

Daniel:
Ich glaube, man träumt generell von vielem und man träumt generell immer und das ist auch wichtig! Aber wir haben uns natürlich einen ganz, ganz großen Traum erfüllt und sind mit der Musik unterwegs! Wenn es noch ein paar Jährchen so weitergeht, wäre sehr, sehr toll!

Carolin:
Wenn ich mal von der Musik weggehe, dann würde ich sagen, dass ich noch total gerne eine Weltreise machen möchte.

Stephie:
Nie vergessen – „…nichts ist so wie es gestern war…“ –  Wen oder was vermisst Ihr und auf wen oder was möchtet Ihr heute nicht mehr verzichten?

Carolin:
Wir sind ja sehr viel unterwegs…ich bin ein sehr familiärer Mensch und dann vermisse ich Familie und Freunde natürlich sehr. Ich sage oft, jetzt würde ich noch kurz einen Kaffee mit der besten Freundin trinken und einfach  mal wieder plaudern. Ich rufe schon öfters mal an, wenn wir unterwegs sind. Und was möchten wir nicht mehr missen…

Daniel:
Nicht mehr missen…ja, wie schon gesagt, das macht natürlich eine Menge Spaß und es ist ein großer Traum, dass wir so Musik machen können und einfach so auf der Bühne stehen können…

Carolin:
…vielleicht auf der Bühne stehen…

Daniel:
…auf der Bühne stehen, das ist auf jeden Fall etwas, was ich nicht mehr missen möchte!

Stephie:
Herz aus Gold – Wem möchtet Ihr mal Danke sagen, der bis heute noch nicht erwähnt wurde, aber dennoch daran beteiligt ist, dass Ihr heute hier steht. Zum Beispiel der Mathelehrer ;-)

Carolin:
Vielleicht war das doch noch meine Gesangslehrerin. Ich hatte in meinem Leben zwei Gesangslehrerinnen, die haben mich beide auf eine Art und Weise doch sehr geprägt. Also auch der Charakter, denke ich. Ich hatte erst ganz lange klassischen Gesangsunterricht und das war so eine richtige Diva-Gesangslehrerin, die mich damals unterrichtete. Die es nicht so cool fand, als ich Popgesang angefangen habe. Aber trotzdem hat sie mich sehr geprägt und hat mir alles sehr gut beigebracht. Mein Charakter wurde sehr gestärkt, gerade wenn man eine so lange Zeit, bei einer Person Unterricht hat.
Und dann die zweite Gesangslehrerin, die mir immer sehr geholfen hat in der neuen Phase.

Daniel:
Ich glaube, dass ich tatsächlich Allen gedankt habe, die etwas damit zu tun haben. Das ist ja auch immer ein sehr großes Anliegen…wenn wir das Album fertig haben, dann gibt es ja am Schluss diese ganzen Dankschreibungen. Da sind wir wirklich sehr akribisch und versuchen auch keinen Menschen zu vergessen. Gucken dann auch wirklich nochmal, wer hatte doch noch etwas damit zu tun, wem muss man hier nochmal danken. Wir hoffen dann auch immer, mit gutem Gewissen sagen zu können, dass wir niemanden vergessen haben. Also bis jetzt haben wir immer Jeden bedacht, der etwas damit zu tun hat.

Stephie:
Unsterblich – Wer ist für Euch unsterblich, wer sind Eure Vorbilder?

Carolin:
Mein Vorbild ist eigentlich Pippi Langstrumpf! Weil Pippi Langstrumpf sich schon immer die Welt so gemacht hat, wie sie will. Die war immer so cool und ich habe mir als Kind schon gedacht, so cool möchte ich auch sein. Das war schon immer so ein bisschen ein Vorbild früher. Aber finde ich auch jetzt noch gut, wenn man sagt „Ich mache mir die Welt so, wie sie mir gefällt“.

Daniel:
Bei mir war es tatsächlich so, als ich zum ersten Mal mit Musik in Kontakt gekommen bin…ich habe zum ersten Mal Michael Jackson im Fernsehen gesehen. Und habe gedacht, das will ich auch machen, was er da macht! Er ist für mich nach wie vor einer der größten Musiker, der jemals gelebt hat. Ich glaube, dass er die ganze Musik die heute stattfindet, super geprägt hat.  Da muss man hoffnungsvoll suchen, dass so Jemand nochmal irgendwie in die Musikszene kommt. Er war schon ein sehr, sehr Großer!

Stephie:
Was Du nicht weißt – „…ich kann auch nicht traurig sein…“ – Was bringt Euch zum Weinen und was zum Lachen?

Daniel:
Also zum Lachen bringt mich auf jeden Fall immer die Caro! Die Caro ist sehr witzig…

Carolin:
…ja toll, Klassenclown!

Daniel:
Nein, im positiven Sinne gemeint. Und was bringt mich zum Weinen…also als Mann kann man das jetzt nicht so sagen und ich habe ja auch schon Ewigkeiten nicht mehr geweint.
Also was mich auf jeden Fall traurig macht, ist Unehrlichkeit in der Gesellschaft!
Also diese ganzen zwischenmenschlichen Beziehungen, die immer mehr gegen die Wand fahren. Dass das einfach sein muss, finde ich, sehr, sehr traurig! Wir sind irgendwie alle Menschen und man kann mit jedem Menschen respektvoll umgehen. Wenn das so ein bisschen mehr ins Bewusstsein gerufen wird, dass fände ich ganz toll.

Carolin:
Ich muss sagen, wir sind ein sehr cooles Team, auch mit der Band, und wir lachen sehr zusammen. Was ich sehr schön finde. Wir haben da sehr viel Glück gehabt, dass wir eine Band gefunden haben und mit der Band Menschen, mit denen wir sehr gut klar kommen, die auch alle einen sehr coolen Humor haben. Ich bin ja eher so der Ironiemensch. Wir lachen auf jeden Fall sehr viel zusammen.
Und zum Weinen bringt mich der Film „Wie ein einziger Tag“. Ist jetzt ein bisschen kitschig, aber ist einfach so.

Stephie:
So leicht – „…wer weiß, wie weit die Reise geht…“ – Wie sehen Eure Zukunftspläne aus?

Daniel:
Wir hoffen, dass das noch sehr, sehr lange so weitergeht. Bis jetzt sind wir noch das ganze Jahr unterwegs, sind durchgeplant mit Auftritten und Tour. Aber wenn wir noch Album drei, vier, fünf, sechs machen könnten, wäre natürlich sehr, sehr gut!

Carolin:
Also wir fangen jetzt erst einmal mit Album drei an…also wir werden auf jeden Fall noch ein bißchen schreiben und dann mal sehen, was  noch so kommt. Wir lassen grundsätzlich immer sehr viel einfach auf uns zukommen. Wir machen uns nicht extrem viele Gedanken. Es sind gerade richtig schöne Dinge die passieren, wir genießen das so und sehen einfach mal, wie es bei den Menschen ankommt. Wir lassen alles auf uns zukommen.

Stephie:
Gibt es einen Traum, der noch eintreffen soll. Eine Location in der Ihr gerne spielen möchtet oder mit einem bestimmten Künstler zusammenzuarbeiten?

Carolin:
Ein Echo wäre toll!

Daniel:
Ja, ein Echo wäre auf jeden Fall noch ein Traum, den man sich erfüllen will. Das wäre eigentlich sehr cool, wenn das nochmal stattfinden würde.

Stephie:
Wie ich nicht sein will – „…Du sprichst meine Sprache nicht…“ – Warum habt Ihr Euch für die deutsche Sprache entschieden?

Carolin:
Wir haben von Anfang an auf Deutsch geschrieben. Ich glaube damals einfach weil unser englisch zu schlecht war. Da gab es auch gerade diese Welle als Juli und Silbermond so groß geworden sind. Da haben wir uns gesagt, Deutsch ist doch eigentlich ganz cool. Mittlerweile bin ich auch der Ansicht, dass wir über das schreiben können, was uns wirklich beschäftigt und das wir das so auch am Besten ausdrücken kann. Ich kann das auf Englisch nicht so sagen, deshalb sind wir ganz zufreiden mit der deutschen Sprache und das wir auch auf Deutsch weitergemacht haben.

Stephie:
Es wird also kein englischsprachiges Album kommen?

Daniel:
Wir sagen niemals nie. Als wir in London aufgenommen haben, meinte der Produzent auch, dass wir die Platte auf Englisch rausbringen sollten. Aber jetzt machen wir erst mal die Deutsche…mal schauen was sich irgendwann noch ergibt. Wenn sich die Möglichkeit ergibt oder die Zeit es zulässt…warum nicht.

Stephie:
„…ich habe von dir gelernt, vor allem wie ich nicht sein will…“ – Welche Eigenschaft möchtet Ihr von Euch gerne weitergeben und welche auf keinen Fall?

Daniel:
Das ist eine gute Frage…

Carolin:
Ich bin sehr ungeduldig! Ich muss immer unterhalten werden! 24-Stunden-Programm!!! Also meine Ungeduld ist ein bisschen nervig. Ab und zu…und jetzt noch etwas Positives…helf mir mal…

Daniel:
…also auf jeden Fall, dass Du immer gut drauf bist! Sehr positiv gestimmter Mensch.

Carolin:
Ok, dann ist das meine positive Eigenschaft! Die gebe ich weiter J

Daniel:
Hervorragend, dann musst du mir aber auch gleich helfen…also was ich nicht so gerne weitergeben möchte. Manchmal geh ich zu verbissen an Sachen ran. Man müsste das vielleicht auch mal lockerer sehen. Dann wäre es manchmal gar nicht so schlimm.

Carolin:
Das ist auch so ein bisschen Workaholic…

Daniel:
Aber ist das jetzt negativ?!? Nein…

Carolin:
Ja…

Daniel:
Schluss, jetzt was Positives!

Carolin:
Was Positives…Du bist auch ein sehr fröhlicher Mensch!

Daniel:
Hervorragend!

Stephie:
Lasst uns was bewegen – „…denn wir sind nicht alleine…“ – also ich Euch das erste Mal gesehen habe, habt Ihr vor ein paar hundert Menschen im Münchner Ampere gespielt. Heute könnt Ihr eine Null dranhängen…Steigt da das Lampenfieber?

Daniel:
Ich glaube, man ist immer nervös vor jedem Auftritt. Man sagt ja auch immer, wenn man nicht mehr nervös ist, wenn man auf die Bühne geht, dann sollte man aufhören Musik zu machen. Dann genießt man es nicht mehr. Eine gewisse Anspannung ist immer dabei, was aber auch so sein muss. Das gibt einem den letzten Schub und Adrenalin. Den Schub, dass man auf die Bühne geht und seine Performance durchzieht, wie man es den Leuten präsentieren will.

Stephie:
Viele fragen immer nach dem, was man macht, bevor man auf die Bühne geht. Mich interessiert, was ist das Erste, was Ihr macht, wenn Ihr von der Bühne runter geht?

 Carolin:
Wasser!!! Wasser trinken!
Genau wie das Ritual davor, wir machen immer einen „Sprinterkurs“, ein Insider. Und  immer wenn man von der Bühne geht, dann ist man, je nachdem, zufrieden oder nicht so zufrieden, wir freuen uns dann auf jeden Fall und klatschen ein mit den Jungs. Wir stehen neuerdings ja zu fünft auf der Bühne…

Daniel:
Und dann auf jeden Fall erst einmal etwas trinken, das ist ganz wichtig!

Stephie:
Lasst uns was bewegen – Was möchtet Ihr mit Eurer Musik bewegen?

Daniel:
Gerne möchten wir einfach…generell erzählen wir in unserer Musik von Daniel und Caro. Wie wir die Welt sehen. Manchmal vielleicht auch zu naiv, aber manchmal ist es vielleicht auch die Naivität, zu sagen, es ist alles nicht so schlimm, das Leben geht weiter. Wenn das dann viele Leute cool finden oder etwas damit anfangen können in unterschiedlichsten Generationen, das ist natürlich toll und bestätigt einen als Künstler auch, dass man nicht ganz so auf dem Holzweg ist und das freut einen dann immer.

Stephie:
Bevor ich gar nichts sage – „…sage ich lieber nichts…“ – Ihr sagt sehr viel mit Euren Texten, sprecht den Zuhörern aus dem Herzen. Wie entstehen die Texte und Melodien zu Euren Songs?

Carolin:
Das ist eigentlich immer unterschiedlich, weil wir viel über das schreiben, was wir erleben und was Carolin und Daniel sind. Das ist dann immer so eine Gefühlssache. Manchmal klappt es gar nicht mit dem Songwriting, so dass man sagt, heute bin ich nicht so richtig in der Stimmung einen Song zu schreiben. Oft ist es dann aber so, dass ich eine textliche Idee habe, weil ich eher so der textliche Part in der Band bin und Daniel eher der musikalische und selber auch produziert. Mit Technik viel am Hut hat, was ich überhaupt nicht habe.
Dann komme ich mit meiner Textidee zu Daniel, ob das jetzt eine Zeile ist oder eine ganze Refrain, eine Strophe oder was auch immer. Ich erzähle ihm das dann, dann setzen wir uns zusammen, am Klavier oder der Akustikgitarre, und versuchen dann einfach so ein bisschen rumzujamen, wie man das so schön sagt. Einfach ein bisschen dran rum probieren, an der Melodie oder noch weiter am Text. Meisten gibt die Melodie dann die Inspiration für den Text und anders herum. Das läuft dann immer sehr herunter gebrochen akustisch ab.

Oder, es kommt auch mal vor, dass Daniel einen ganzen Track produziert und sagt, dass er mal Bock hatte was Neues zu machen, dann zeigt er mir den und ich überlege mir einen Text dazu.

Manchmal klappt es auch nicht, dann legen wir den Song an die Seite und gehen zum Nächsten.

Stephie:
Wie viele Songs liegen auf der Seite?

Daniel:
Mittlerweile sind das echt ganz schön viele, man sortiert ja auch immer aus. Wenn wir unser Album machen, machen wir uns erst mal einen großen Pool an Songs. Schreiben einfach drauf los und haben dann die Möglichkeit auszusuchen, welche für uns die 11 oder 12 stärksten Songs sind, die wir dann aufs Album pressen möchten. Das ist für uns immer ganz cool  und daher schreiben und schreiben wir einfach.

Stephie:
Risiko – Seid Ihr risikofreudige Menschen?

Daniel:
Würde ich schon sagen…

Carolin:
Daniel JA, ich NEIN!
Also wenn es um neue Dinge geht, auch so Sportsachen ausprobieren, wenn man das als Risiko betrachtet. Das erste was mir einfällt Bungee Jumping oder so etwas, da würde ich eher erst einmal nee sagen. Daniel ist da immer ganz vorne dabei.
Also er ist bestimmt wesentlich risikofreudiger als ich!

Stephie:
Zu Hause – Wo ist Euer Zuhause bzw. wo haltet Ihr Euch am liebsten auf? Zuhause, auf der Bühne, im Studio…

Carolin:
Berufsbedingt wechseln wir unseren Standpunkt ja sehr oft und sehr schnell. Aber mir geht es so, dass ich unheimlich gerne am Bodensee bin! Da ist meine Familie, meine besten Freunde und da freut man sich natürlich immer drauf, wenn man hinkommt. Allerdings sind wir auch froh, dass wir unheimlich viel rumkommen. Diese Freunde auf zu Hause ist toll, wenn man dann endlich mal wieder nach Hause kommt!

Daniel:
Auf jeden Fall. Bodensee ist definitiv ein Stück Ruhepol. Da können wir immer neue Energie tanken. Ich fühle mich auch auf der Bühne sehr wohl, aber das wechselt ja auch immer, man ist jeden Tag wo anders. Aber Bodensee ist auf jeden Fall toll!

Stephie:
Das Album ist durch, nun müsst Ihr aber noch die Frage beantworten, die jeder bei uns beantworten muss – Was ist Eure Lieblingsschokolade?

Daniel:
Ritter Sport Traube-Nuss!

Carolin:
Ich bin gar nicht so der Schokoladenfan. Ich esse total gerne Süßes, aber Eis und eher so Vanillenzeug und Obst. Früchtezeug…

Daniel:
…das mag ich gar nicht…

Carolin:
Ok, aber…wir wohnen ja an der Schweizer Grenze und die in der Schweiz haben ja unglaublich gute Schokolade. Giandor, ich glaube die ist aus der Schweiz, und da gibt es so eine weiße Schokolade. Die ungesündeste Schokolade der Welt!

 

Doppelkonzert von GLASPERLENSPIEL & Medina (28.Juni 2013): Konzertbericht
Doppelkonzert von Glasperlenspiel & MEDINA (28.Juni 2013): Konzertbericht


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