BRUNO MARS: Welcome to the Moonshine Jungle!

Veröffentlicht am 13 Nov ,2013 | von Stephie Rupprecht

BRUNO MARS: Welcome to the Moonshine Jungle!

12. November 2013 – München, Olympiahalle

Münchner Olympiahalle. Ausverkauft. Die Halle bricht aus allen Nähten.
Das spricht eigentlich schon für sich!
Es muss ein großer Weltstar kommen, wenn schon im Vorfeld alle Tickets vergriffen sind. Mehr als 10.000 Menschen wollen ihn sehen.
Ihn, die Rede ist von Bruno Mars!

Bruno Mars hat bereits 6 Millionen Alben und mehr als 40 Millionen Singles verkauft!
Dabei kam sein Debütalbum „Doo-Wops & Hooligans“ erst im Oktober 2010 auf den Markt.
„Unorthodox Jukebox“ veröffentlichte Bruno Mars, der mit bürgerlichen Namen Peter Gene Hernandez heißt, am 06. Dezember 2012.

Man könnte also bei 3 Jahren noch knapp von Newcomer sprechen, bei Bruno Mars allerdings nicht!

Er überzeugt die Menschen von Beginn an, verzaubert jeden Zuhörer und nimmt einen mit auf eine unvergessliche Reise.
Auf seiner aktuellen Tournee nimmt Bruno Mars die Münchner mit auf eine dieser Reisen – Welcome to the Moonshine Jungle:
Nach kurzem Intro beginnt eine grandiose Show. Bruno Mars hat mit seiner Band alles perfekt durchgeplant. Jeder Takt, jeder Hüftschwung sitzt.
Es erinnert an Michael Jackson. Die Moves, der Sound, die Bühnenpräsenz. Einfach diese perfekte Show!

Bruno Mars weiß genau wie man die Münchner um den Finger wickelt. Die sind begeistert, feiern, singen und tanzen mit.

Ohne Zweifel, dieses Konzert ist unglaublich. Es fehlen einem die Worte, aber dennoch muss ich Kritik äußern.
Das Fotografen verboten werden, nun ja. Aber das es auch den Zuschauern in der Halle streng untersagt wird, die unvergesslichen Momente festzuhalten?!?
Auch wenn es die beauftragte Security schafft, die erste und zweite Reihe mehr oder weniger davon abzuhalten, Fotos zu machen. Mehr als 10.000 das Handy und die Kameras zu entziehen, ist wohl sinnlos und in der heutigen Zeit auch einfach nur lachhaft.

Ebenso unverständlich:
Nachdem Support Mayer Hawthorne eine tolle 45minütige musikalische Darbietung liefert, dauert das Warten auf Bruno Mars genauso lange. 45 Minuten Umbauphase bis schließlich Bruno Mars mit seiner Show beginnt!

Zum Schluss noch der für mich entscheidendste Kritikpunkt:
Auch wenn die Show wirklich grandios war, kann ich bei Ticketpreisen von durchschnittlich 50€ nicht nachvollziehen, wie man nach nur 60 Minuten das letzte Lied ankündigen kann.
Zur Zugabe gibt es für die Münchner lediglich ein beeindruckendes Drummer-Solo von Bruno Mars, wie auch noch einen weiteren Song. Aus meiner Sicht aber zu wenig!

Ich saß mit offenem Mund und Gänsehaut in der Olympiahalle. Bin noch jetzt schwer beeindruckt vom Konzert.
Aber dennoch bin ich auch enttäuscht von Mr. Bruno Mars.

Auf ein baldiges Wiedersehen, mit genau solch einer Show, aber bitte mehr davon!


Schlagwörter: , , , , , ,


Infos zum Autor


Back to Top ↑