A FRIEND IN LONDON…

Veröffentlicht am 11 Jun ,2013 | von Stephie Rupprecht

A FRIEND IN LONDON…

…spielen Showcase im Münchner Hard Rock Cafe!

Statt wie anfangs um 21Uhr geplant, spielten „A Friend in London“ mit einer halbstündigen Verspätung. Dafür waren nun aber alle im Hard Rock Cafe versammelt. Fans, Freunde und nicht zu vergessen, dieses eine Gesicht, was in München Viele kennen.
Gil Ofarim schaute mit „Acht“-Bandkollege Oswin Ottl vorbei und genoss, wie auch die Anderen eine tolle, aber mit 30 Minuten, leider viel zu kurze Show.

Dafür nahm Sänger Tim Schou sich im Anschluss noch Zeit für ein Interview mit uns.

Stephie (Chocolate Music):
Bei Eurer kleinen Tour ist bereits Halbzeit. Auch der Gig heute Abend im Münchner Hard Rock Cafe ist leider schon wieder vorüber.
Beginnen wir mit der wichtigsten Frage – Wie geht es Dir?

Tim Schou (A Friend in London):
Mir geht es sehr, sehr gut! Das heute war eine richtig, richtig gute Show. Das hat mich sogar etwas überrascht.
Ich hatte mal ein Soloshow im Hard Rock Cafe Hollywood on Hollywood Boulevard. Das war meine erste Show in einem Hard Rock Café. Alle Leute saßen und aßen ihr Steak und hörten gar nicht richtig zu. Sie haben alle nur gegessen.
Ich wusste nicht was mich heute erwartet. Aber die Leute haben zugehört und Party gemacht, obwohl sie gesessen sind. Das ist Hard Rock Cafe…

Stephie:
Viele Leute haben Euren Auftritt beim Eurovision Song Contest vor zwei Jahren gesehen. Aber für all diejenigen, die Euch noch nicht gesehen oder gehört haben. Wie würdest Du Eure Musik beschreiben? Das, was ihr macht?

Tim:
Es ist Pop. Ich denke ein bisschen Rock. Wir pflegen zu sagen, wir nehmen die Melodien aus der Boyband-Ecke zum Beispiel Backstreet Boys. Das ist sehr, sehr melodisch – Pop-Melodien.
Und bringen dazu ein wenig Coldplay oder Radiohead – Musik wie diese.
Ich denke das ist die Beschreibung.

Stephie:
Und was ist letztendlich das Besondere an „A Friend in London“?

Tim:
Mmh, was ist das Besondere…wir sind fähige Personen. Wir sind nicht einfach ein paar Jungs, die Spaß haben zu spielen. Klar, wir sind Jungs und haben enorm viel Spaß zu spielen. Aber wir arbeiten hart dafür. Deshalb sind wir so gut.

Stephie:
Der Name der Band ist inspiriert…

Tim:
Der Name der Band ist inspiriert…es hätte auch „A Friend in Germany“, „A Friend in Berlin“, „A Friend in Munich“, „A Friend in Wherever“…es geht um das Miteinander. Es geht um mich und die Freundschaft. Zu sein, wer man sein möchte, wer man ist.

Das lustige ist, dass wenn wir auf Tour sind …die Leute sind nicht unsere Fans, es sind unsere Freunde! Ich möchte die Barriere brechen zwischen dem Künstler und dem Publikum. Es ist immer so, dass der Künstler auf der Bühne steht und auf das Publikum herabschaut. Aber man kann nur auf der Bühne stehen, durch diese Menschen und steht nicht über ihnen. Es ist ein miteinander.

Stephie:
Aber es hat auch etwas damit zu tun, dass Du eben in London warst?!?

Tim:
Ja, die Inspiration kam von diesem Trip in London. Wir waren „Stoned“ ;)
Meine Freunde sagten zu mir „Hey, Du gehst also auf Tour nach London“  und ich meinte „With A Friend in London“. Das fanden wir großartig. So entstand der Name, aber was das genaue Synonym London bedeutet, weiß ich auch nicht.

Stephie:
Und warum bist Du nach London gegangen. Nicht nach Paris, New York…

Tim:
Oh, ich möchte überall hin. Aber man muss erst einmal Orte finden, wo man denkt, dass jemand seine Musik hören möchte. Das ist auch der Grund, warum wir jetzt hier in Deutschland sind.

Stephie:
Wie man bei Euch sehen kann, lohnt es sich für seinen Traum zu kämpfen!
Seht Ihr das genauso, war es ein Kampf für Euch, jetzt hier zu stehen?

Tim:
Ist das wirklich eine Frage?!? ;) Es ist ein riesiger Kampf. Es ist ja so, es geht auf und es geht ab, es geht auf und es geht ab. Ich meine es ist das schlimmste Business in der Welt und gleichzeitig das größte Business in der Welt. Aber ich liebe es.

Stephie:
Hast Du und oder die Band eine Lebensphilosophie?

Tim:
„Always Travel, Never Arrive! “
Geh Deinen Weg und stehe nicht Still.

Stephie:
Vor einer Woche habe ich auch jemanden aus Dänemark kennengelernt. Das Duo Nik & Jay…

Tim:
Wirklich…das ist Wahnsinn. Waren sie auch in München? Was haben sie hier gemacht???

Stephie:
Ja, sie waren mit Sean Paul hier – vor einer Woche.

Tim:
Sie durften mit Sean Paul singen? Ist das dein Ernst?

Stephie:
Ja, Du bist irgendwie ein Woche zu spät hier ;)

Tim:
Oh mein Gott, wenn Sean Paul mich fragen würde, ob ich mit ihm singen möchte…er ist ein richtig cooler Typ. Aber es ist nicht so meine Musik. Aber wow, das ist verrückt.

Stephie:
Ja, ziemlich cooler Show. Aber zurück zu Nik & Jay. Sie meinten, sie lieben die deutschen Fans, waren aber nicht so begeistert vom Essen…

Tim:
Echt?

Stephie:
Ja, wie sieht das bei Dir aus?

Tim:
Oh, ich liebe Sauerkraut!!!!!!! Das ist wunderbar. Ich liebe es!
Du kannst eine Steak hier bekommen, also man kann alles hier bekommen. Ich liebe es.
Ich liebe Deutschland!

Stephie:
Und die deutschen Fans? Ist da ein Unterschied zu Euren dänischen Fans?

Tim:
Immer wenn wir live spielen, sind unsere Fans einfach großartig. Deutschland ist ein neuer Markt für uns. Wir merken, dass unsere Fans in Deutschland immer voll dabei sind und uns unterstützen wollen. Immer wenn ich meine Energie an das Publikum gebe, dann merke ich, dass es sofort zurückkommt. Das zeigt, was ein gutes Publikum ausmacht.

Wir haben in Deutschland und in Wien schon als Vorband von Simple Plan und NKOTBSB. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Vorband schon solch eine große Unterstützung vom Publikum erhalten hat. Als wären wir die Headliner. Das ist auf jeden Fall eine andere Stimmung hier in Deutschland.

Stephie:
Ihr kommt also zurück?!?

Tim:
Das hoffe ich sehr. Darf ich zurück kommen?

Stephie:
Ja, ich würde mich sehr freuen. Klar doch!

Tim:
Super, vielen Dank. Dann…

Stephie:
Jetzt möchte ich Dich und Deine Band noch etwas besser kennenlernen.
New Kids on the Block oder Backstreet Boys?

Tim:
Backstreet Boys!!!

Stephie:
Wirklich? Warum?

Tim:
Weil ich von den 90ern bin. Das Alter ist so cool.

Stephie:
Wer aus der Band macht die meiste bzw. die längste Party?

Tim:
Ok, ich erzähle Dir die Wahrheit. Ich weiß es gerade nicht, weil die drei Jungs mit denen ich aktuell auf Tour bin, nicht die Jungs sind, mit denen ich die letzten 7 Jahre auf Tour war.
Die „alten“ Jungs haben gerade Prüfungen und können deshalb nicht mit auf Tour. Also weiß ich es aktuell nicht.
Also ich kann definitiv sehr professionell sein. Ich trinke nicht, wenn ich nicht eine Show zu spielen habe!
Aber zum Beispiel nach dem Eurovision Song Contest – wo wir den 5.Platz belegt haben – da war diese Aftershowparty…
Wenn Du auf Youtube gehst. Dann suchst du nach „Tim Schou“ und „Touch This“. Dann kannst du ein Video sehen, wie ich Party mache. Ich mache einen „Horsebackriding“ mit Lee von Blue.
Ich kann mich aber an nichts mehr erinnern. Ich habe es dann auch erst bei Youtube gesehen – irgendwer hat es dort hochgeladen. Ich kann ordentlich feiern, wenn ich kann. Aber das ist sehr, sehr selten.

Das mit Youtube haben wir natürlich schon für Euch erledigt – Tim Schou: You can’t touch it!

Stephie:
Wer bekommt die meisten Liebesbriefe?

Tim (lachend):
Äh…das bin ich…und Ben. Aber Ben spielt heute Nacht ja nicht.
Und jetzt vermisse ich ihn sehr. „Ben, ich vermisse Dich!“

Stephie:
Wer ist der größte Morgenmuffel?

Tim:
Mmh…das kann ich bei den Jungs auch noch nicht sagen. Aber jetzt muss ich gleich weinen, weil ich die anderen Jungs so vermisse…

Stephie:
Zum Schluss natürlich die Frage, die wir jedem stellen – Was ist Deine Lieblingsschokolade?

Tim:
Ich lieb Schokolade! Ich habe eine Schwäche für weiße Schokolade!

 

 

A Friend in London
Fotos: Stephie Rupprecht


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