Oomph!: Des Wahnsinns fette Beute

Veröffentlicht am 09 Mai ,2012 | von Offizielle Pressemitteilung

Oomph!: Des Wahnsinns fette Beute

Release: 18.Mai 2012
Label: Sony Music

 

Eine Idee stand am Anfang: Warum nicht völlig verschiedene Einflüsse fusionieren? Dieser Idee folgen Oomph! bis heute, mit dem Unterschied, dass die Zahl ihrer Einflüsse parallel zu ihren kreativen Fähigkeiten stetig gewachsen ist. Dero, Flux und Crap stehen für Aufbruch und Kontinuität. In über zwei Jahrzehnten hat das Trio seine Musik immer wieder erneuert, erweitert und vertieft. Der ständige Innovationsprozess hatte zur Folge, dass inzwischen Anhänger völlig verschiedener Lager Fans der Wahl-Braunschweiger sind.

Mit „Des Wahnsinns fette Beute“ (VÖ: 18.05.) machen die drei Marathonmänner nun das Dutzend voll, zwölf Alben in 23 Jahren, das schaffen nur wenige Bands. Für das aktuelle Opus wurden neue Spielregeln aufgestellt. „Lasst uns alles zulassen, so als hätten wir eine neue Band gegründet. Lasst uns selbstironisch augenzwinkernd ans Werk gehen. Bevor andere über uns lachen, machen wir das lieber selbst“, formuliert Dero ihren Vorsatz.

Zusätzlich holten sie sich befreundete Musiker ins bandeigene Studio, die ebenfalls Ideen beisteuerten. „Wir wollten uns neu entdecken. Raus aus Gothic und Melancholie, bunt statt dunkel!“, bekräftigt Crap. So entstand das vielfältigste, eingängigste und witzigste Werk ihrer bisherigen Laufbahn. Frei nach dem Motto „anything goes“ wurde es ein kunterbunter Reigen diverser Stile, ohne dabei die Wurzeln der Anfangszeit aus den Augen zu verlieren. So steht eine Gitarren-Nummer wie „Unzerstörbar“ neben „Zwei Schritte vor“, einem Song mit Sixties-Feeling und Bläsern. „Such mich find mich“ ist purer Dancefloor, „Bis der Spiegel zerbricht“ eine sehnsüchtige Synthi-Ballade, hinzu gesellt sich 80er-Pop wie „Kosmonaut“, Voll-Auf-Die Zwölf-Rock wie „Komm zurück“ und eine Variete-Nummer mit Reeperbahn-Flair wie „Seemannsrose“.

Zum musikalischen Reichtum kommt jede Menge Komik mit Köpfchen in den Texten. „Unzerstörbar“ etwa handelt von Größenwahn und Selbstbetrug, Dingen also, die man im Musikgeschäft öfter findet. In der ersten Single-Auskopplung „Zwei Schritte vor“ (VÖ: 04.05.) geht es um die Weltwirtschaftskrise und ihre Wölfe (Bänker), Lämmer (Otto-Normalanleger) und Hütehunde (Politiker). „Such mich find mich“ dreht sich um die Liebe, während „Bis der Spiegel bricht“ sich mit Casting Shows und Wegwerf-Kultur befasst.


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