Mark Ronson: Uptown Special

Veröffentlicht am 23 Jan ,2015 | von Offizielle Pressemitteilung

Mark Ronson: Uptown Special

Release: 23. Januar 2015
Label: Sony Music

Mehr als vier Jahre ließ sich Grammy-Preisträger Mark Ronson mit der Produktion seines neuen Albums Zeit, am 23. Januar 2015 ist es nun endlich soweit: mit „Uptown Special“ veröffentlicht der Produzent, DJ, Musiker, Songwriter und Sänger endlich seinen vierten Longplayer. Die erste Single „Uptown Funk“, die in Zusammenarbeit mit US-Superstar Bruno Mars entstand, wird bereits ab dem 21. November erhältlich sein.

Die offizielle (weltweite) TV-Premiere feiert „Uptown Funk“ am 22. November: dann stellen Ronson und Mars den Song (plus ein weiteres Stück des kommenden Albums) in der NBC-Show „Saturday Night Live“ vor.
Bei der Entstehung von „Uptown Special“ ließ sich Ronson von seinen musikalischen Anfängen inspirieren, vom HipHop, Funk, Soul und R&B, die es ihm bereits als Teenager im New York der frühen Neunziger angetan hatten. Die Platten aus jener Zeit, das knisternde, teilweise zerkratzte Vinyl, das er in der Frühphase seiner DJ-Karriere in Kisten von Club zu Club schleppte, war der Ausgangspunkt für die Produktion des neuen Albums.

„Ganz gleich, wie sich mein Musik-Geschmack und mein DJ-ing über die Jahre weiter entwickelt, ich stelle fest, dass ich immer wieder zu den Sachen zurückkehre, die ich in New York in den späten Neunzigern, Anfang der 2000er aufgelegt habe“, erklärt er. „Biggie, Chaka Khan, Amerie, Boz Scaggs, Missy, N.O.R.E., Earth Wind & Fire… diese Songs haben auf dem Dancefloor gezündet. In der New Yorker Clubszene tummelten sich Mädels, Jungs, Tänzer, Drogendealer, Rapper, Models und Skateboarder, die hauptsächlich nur aus einem Grund da waren: um zu tanzen. Und völlig unanhängig vom Genre oder der Zeit, aus der ein Track stammte: wenn der Song gut war – wenn er Soul hatte, wenn die Drums geil waren – dann tanzten sie. Lange vor Smartphones, Bottle Service und Rauchverbot kamen die Menschen in die Clubs, fanden ihren Platz, blieben die ganze Nacht und saugten die Musik auf. Mein Plan war, auf ‚Uptown Special‘ genau diese Gefühl einzufangen, an das ich mich aus jenen Nächten in New York erinnere.“

„Uptown Special“ ist Ronsons viertes Album und wurde in Zusammenarbeit mit Grammy-Preisträger Jeff Bhasker (Kanye West, Drake, Alicia Keys u.a.) geschrieben und in den zurückliegenden achtzehn Monaten in Studios in London, Memphis, Los Angeles und New York produziert. Die meisten Texte des Albums (allerdings nicht der Single mit Bruno Mars) wurden vom US-amerikanischen Schriftsteller Michael Chabon („Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay“) geschrieben. Ronson hatte seinen Lieblingsautor bereits früh am Songwriting-Prozess beteiligt, der Pullitzer-Preisträger war an der erzählerischen Gestaltung des gesamten Albums beteiligt und arbeitete mit Ronson und den jeweiligen Sängerinnen und Sängern der Songs im Aufnahmestudio zusammen.

Kevin Parker, Sänger und Gitarrist der australischen Band Tame Impala, spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Er steuerte seine unverkennbare Stimme nicht nur zu drei Songs bei, sondern spielte bei einigen weiteren Schlagzeug, Gitarre, Synths und sang Background Vocals ein. Darüber hinaus ist auch Ronsons langjähriger Kollaborations-Partner Andrew Wyatt (Miike Snow) als Sänger vertreten. Er schrieb auch an einigen Stücken mit. Weiterhin finden sich die befreundete Produzentin Emile Haynie (Lana Del Rey, FKA Twigs etc.) und Kollegen wie James Ford von Simian Mobile Disco (Arctic Monkeys), Hudson Mohawke (TNGHT) und DJ Zinc in den Albumcredits. Und natürlich darf auch diesmal Ronsons unersetzlich Schar an genialen Musikern nicht fehlen: die aus Brooklyn stammenden Homer Steinweiss, Nick Movshon und Tommy Brenneck.
Vor dem Start der Aufnahmen machten sich Ronson und Bhasker auf die Suche nach einer jungen, weiblichen Sängerin, die sie sich beim Songwriting als Stimme ausgemalt hatten. Sie unternahmen einen umfangreichen Roadtrip durch die USA, der sie nach New Orleans, Baton Rouge, Jackson, Memphis, St. Louis, Little Rock und Chicago führte. Bei dem Besuch eines Gospelchors in Jackson, Misssissippi, entdeckten sie schließlich die 23-jährige Keyone Starr, deren beeindruckender Stimmumfang und ihr Auftreten sie schlichtweg umgehauen hatte. Die beiden luden sie sofort zu Aufnahmen in die legendären Royal Studios in Memphis ein. Starr ist nun auf drei Songs auf „Uptown Special“ zu hören.

Mark Ronsons hatte sein Debütalbum „Here Comes The Fuzz“ 2003 veröffentlicht, mit „Version“ und „Record Collection“ folgten 2007 bzw. 2010 zwei weitere Longplayer, die jeweils Platz zwei der britischen Charts erreichten. 2008 wurde der heute 39-jährige u.a. für „Version“ und seine Arbeit am Amy Winehouse-Album „Back To Black“ und Lily Allens „Alright, Still“ als „Produzent des Jahres“ mit einem Grammy ausgezeichnet. Zwei weitere Grammy Awards teilte er sich mit Winehouse (für die Hitsingle „Rehab“). Für die Produktion des Bruno Mars-Hits „Locked Out Of Heaven“ wurde er 2014 ein weiteres Mal für einen Grammy nominiert. Außerdem war er an Albumproduktion von Rufus Wainright, Action Bronson und (Sir) Paul McCartney beteiligt. Jüngst hielt Ronson einen vielbeachteten Vortrag bei den jährlichen TED Konferenz zum Thema Musik Sampling.

 

Fazit Chocolate Music (© Stephie Rupprecht):
Das Intro “Uptown’s First Finale” beginnt ausdrucksstark, doch wenn ich nicht wüsste, welches Ausnahmetalent sich hinter diesem Song versteckt, ich kann nicht sicher sagen, ob es mich so umgehauen hätte, dass ich weitergehört hätte.

Glücklicherweise, weiß ich aber, dass es nach gut 4 Jahren der neue Longplayer von niemand geringerem ist, als Mark Ronson. Es ist also gut, das ich mich nicht habe abschrecken lassen, sondern weiter gehört habe.

Mit „Summer Breaking“ gibt Mark einen ruhigen Sound an. Steigert sich von Song zu Song. Bis hin zu „Uptown Funk“. Der Vorbote des Albums, der gemeinsam mit Bruno Mars entstanden ist. Ein Song der zur Zeit ein riesen Hit ist, was bei diesem Sound sowie den beiden Künstlern definitiv nicht verwunderlich ist.

„Uptown Funk“ bleibt für mich das Highlight des Albums, aber auch die anderen Werke ziehen auf die Tanzfläche, lassen einen nicht ruhig sitzen.

Genau das wollte Mark mit der Platte erreichen. Somit kann ich nur sagen, Mission zu 100 Prozent erfüllt. Geniale Scheibe um die Tanzflächen der Clubs zu erobern.


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