Lou Bega: A Little Bit Of 80s

Veröffentlicht am 28 Jun ,2013 | von Offizielle Pressemitteilung

Lou Bega: A Little Bit Of 80s

Release: 28.Juni 2013
Label: Ariola (Sony Music)

Lou Bega ist ein „Kind der 80er Jahre“ und die Schwarzwaldklinik, Dallas und Denver, die BRAVO, Fönfrisuren, Kabelfernsehen, Helmut Kohl, Netzhemden und Atari prägten für ihn dieses spannende Jahrzehnt – neben der Musik natürlich. In dieser Blütezeit der Popmusik spürte er seinen eigenen musikalischen Spirit. „Es war einfach eine tolle Zeit und ich denke heute noch oft daran zurück“, so Lou Bega. „Die Musik der 80er Jahre steht für mich vor allem für Lebensfreude und die Verschmelzung von eigentlich unversöhnlichen Musikstilen und großen Innovationen unter dem Markennamen Pop.“

Damals kaufte Lou sich die aktuellen Songs noch auf Vinyl und erstellte seine privaten Best-Of-Kassetten. Der gebürtige Münchner erinnert sich: „Die meisten meiner Lieblingskünstler spielten ihre beste Musik in diesem Jahrzehnt, wie etwa Michael Jackson, Prince und Sade.“ Doch Lou wollte es nicht nur bei den alten Erinnerungen belassen, sondern stand auf einmal mit einer Liste seiner Lieblingssongs im Hamburger Studio des Produzenten Ivo Moring.

Der hatte schon Künstler wie Heather Nova, Jennifer Paige, Lutricia McNeal, Coolio und Adoro produziert. Und er wusste, dass man aus Lous Idee und mit dessen Enthusiasmus ein phantastisches Album mit den schönsten Hits der 80er Jahre zaubern kann.

Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen: Alle Instrumente wurden von Musikern in Hamburg live eingespielt wie etwa „Karma Chameleon“ von Culture Club (1983 Nummer 1 in den USA und im UK, Nummer 2 in Deutschland). „Ich covere auf dem Album auch Songs, die ich damals keineswegs besonders cool fand. Dafür kamen andere, die ich in Dauerschleife hörte, nicht auf das Album, denn mit der Zeit verändert sich auch die Wahrnehmung. „Sunshine Reggae“, ein Nummer 1 Hit von Laid Back aus dem Jahr 1983, ist z. B. so ein Song. Denn erst als ich Songwriter wurde, konnte ich die volle Genialität dieses Stückes erkennen und schätzen.“

1981 erreichte nicht nur die US-Raumsonde „Voyager2″ den Saturn und funkte Bilder zur Erde, sondern aus Italien funkte parallel ein Riesen-Hit nach Deutschland, der es bis auf Platz 3 der deutschen Charts schaffte: „Vamos A La Playa“ von Righeira wurde der Sommerhit in diesem Jahr.

Diane Warren und Albert Hammond schrieben den Titel „Don’t Turn Around“, der von vielen Künstlern gecovert wurde, u. a. 1988 von Aswad, die damit einen Nummer 1-Hit in den UK-Charts landeten. Genau diese Aswad-Version inspirierte dann auch Lou Bega diesen Titel für sein Album auszuwählen.

Bereits 1984 erschien einer der erfolgreichsten Titel von Sade: „Smooth Operator“. „Ein Meisterwerk, das man nur ungern kopiert, da es so zeitlos perfekt in seiner Machart ist“, meint Lou. „Aber ich konnte es einfach nicht lassen…“. Gut so, denn dieser Evergreen passt perfekt zu seiner warmen Stimme.

1983 landete eine Disco-Band aus Florida in England mit „Give It Up“ ohne Umwege auf Platz 1 der Charts: KC And The Sunshine Band. „Dieser Titel ist einfach perfekt für meine Live-Show“, so der Sänger. „Ich liebe die Power und die Energie, die er verbreitet, deshalb war mir direkt klar, dass dieser Song unbedingt aufs Album muss.“ Mit ein Grund dafür, dass dieses Stück als erste Single ausgekoppelt wird.

Es war für Lou nicht schwierig, Songs für sein 80er Album zu finden – am schwierigsten war es, sich für nur 13 Songs aus diesem tollen Jahrzehnt zu entscheiden. Und so schafften es noch „Physical“ von Olivia Newton-John (1981 zehn Wochen auf Platz 1 der US-Charts), „Gimme Hope Jo’Anna“ aus dem Jahre 1988 von Eddy Grant, die Pointer Sisters mit „I´m So Excited“ (1982) sowie „Red Red Wine“ von UB40 (1983 Nummer 1 im UK und in den USA) mit auf den neuen Longplayer. Sehr gut gelungen ist auch „Club Tropicana“ aus der Feder von Wham!; die Nummer entspricht dem karibisch-lockeren Flair, das der 38-Jährige so überzeugend ausstrahlt. „Comanchero“, ein Nummer 3-Hit in Deutschland (1984) von Raggio Di Luna, singt Lou Bega im Duett mit seiner Lebensgefährtin und Mutter seiner Tochter Jenieva Jane.

„Oft wurde ich gefragt, ob ich meine eigene Musik höre, wenn ich im Auto sitze oder einfach nur abschalten will. Meine Antwort: Nein, bis jetzt zumindest“, so der Allrounder mit einem verschmitzten Lächeln.

 

Fazit Chocolate Music (© Julia Jauch):
Es war DER Hit des Jahres 1999. Wer erinnert sich?

Alles beginnt mit den Worten:

„Ladies and gentlemen
This is Mambo No.5

One, two, three, four, five
Everybody’s in the car, so come on
Let’s ride to the liqueur-store around the corner
The boys say they want some gin and juice
But I really don’t wanna”

 

Der Song ging um die Welt und bescherte Lou Bega einen weltweiten Erfolg. Eine Tour mit Cher durch die USA, ausverkaufte Konzerte in Südamerika und Indien sind nur einige Stationen seit Mambo No. 5. 

Er ist zurück! Mit seinem 5. Studioalbum „A little Bit of 80s“. Der Name ist Programm. Ausschließlich Coverversionen gemixt mit dem typischen Lou Bega Sound. Musik aus den 40ern und 50ern gemixt mit aktuellen Titeln. Er ist in den 80er Jahren aufgewachsen und ist von den Hits heute noch begeistert. „’Es war einfach eine tolle Zeit und ich denke heute noch oft daran zurück. Die Musik der 80er Jahre steht für mich vor allem für Lebensfreude und die Verschmelzung von eigentlich unversöhnlichen Musikstilen und großen Innovationen unter dem Markennamen Pop“. 

„Give it up“ der KC and the Sunshine Band ist der exzellente Auftakt dieser Platte. Definitiv wieder einer meiner Favoriten. Macht Lust auf Sommer, Sonne und Sonnenschein.  

Das folgende „Come on Eileen“ von den Dexys Midnight Runners lädt direkt zum Mitsingen ein. Die Liedtexte sind alle bekannt aus dem Radio und deshalb kein Problem.  

Laid Backs „Sunshine Reggae“ ist ein klasse Song mit der unverkennbaren Stimme von Lou Bega. Der folgende „Smooth Operator“ von Sade ist vielleicht der beste Song auf dem Album. Bekannter Track im neuen Gewand. Macht Spaß und lässt einen die Sonne genießen. 

Nicht nur Mambo ist auf dem Sampler vertreten. Es werden diverse Musikstile abgedeckt. Moon Rays „Comanchero“ ist wieder einer meiner Favoriten. Genuss pur, animiert zum tanzen und mitsingen.  

„Gimme hope Jo’Anna“ der Song schlechthin. Wahnsinn. Ich hab Spaß. Der Olivia Newton-John Klassiker „Physical“, der auch in der Fernsehserie „Glee“ gecovert wurde, ist Hörgenuss pur.  

„I’m so excited“ von den Pointers Sisters gehört im Original schon zu meinen absoluten Lieblingssongs. Nicht so gut wie das Original aber gut zu hören und sehr gut tanzbar.  

Den vielleicht bekanntesten Song liefert Lou Bega mit „Vamos a la playa“. Gefällt mir gut. 

„Red Red Wine“ im Original von Neil Diamond, wohl bekannter ist allerdings die Version von UB 40. Ich mag den Song und die Umsetzung. 

„Karma Chamaleon“ der Boy George Klassiker. Hatte ich so nicht erwartet. Aber gut zu hören.
Der Wham! Song „Club Tropicana“ ist hier auch drauf. Soll wohl an Sommer und Sonne erinnern. Nicht mein Song. 

Der von Diane Warren und Neil Hammond und Tina Turner gesungene Titel „Don’t turn around“ ist der gute Abschluss des Ausflugs in die 80er. 

Insgesamt macht das Album Spaß. Die Songs sind neu verpackt ziemlich genauso gut wie die Originale. Wer bereit ist sich auf den Ausflug einzulassen bekommt tolle Sommer-, Sonne-, Tanzmusik. 


Schlagwörter: , , ,



Back to Top ↑