Guano Apes: Offline

Veröffentlicht am 30 Mai ,2014 | von Offizielle Pressemitteilung

Guano Apes: Offline

Release: 30. Mai 2014
Label: Sony Music

Diese Band ist über jeden Zweifel erhaben. Sie existieren genauso lange wie Pearl Jam, haben weltweit über vier Millionen Platten verkauft, drei Echos und einen MTV Europe Music Award gewonnen und ihre letzten drei Alben enterten die Charts von null auf eins. Worum es aber eigentlich geht, ist die Musik. Ihre Songs tragen schon lange eine eigene Handschrift, obwohl die Guano Apes immer auch für Experimentierfreudigkeit stehen. „Offline“, das neue Album, klingt frisch, cool und aufsässig – und gleichzeitig klarer denn je.

 

Fazit Chocolate Music (© Julia Jauch):
Die Guano Apes sind nach langer Pause zurück mit ihrem mittlerweile fünften Studioalbum „Offline.“
Frontfrau Sandra Nasic ist seit einiger Zeit in diversen Fernsehshows zu sehen und auch hören.

Los geht’s mit „Like somebody“. Eine richtig gute Nummer die musikalisch Spaß macht und eine optimale Eröffnung für die Platte ist.

„Close to the Sun“ klingt anfangs ein wenig ruhiger und düsterer gefällt mir aber beim zweiten und dritten Hören richtig gut.

Mit „Hey Last Beautiful“ holt die Band mich wieder voll ab. Insgesamt der vielleicht beste Titel auf dem Album. „Numen“ wird wieder etwas härter. Die Instrumente sind stärker im Vordergrund. Liegt mir erst beim mehrmaligen Hören und mausert sich dann zu einem meiner meist angespielten Tracks.

„Cried all out“ wird einigen sicher gefallen. Mir leider irgendwie nicht. Vielleicht hat mich der Einstieg schon nicht angesprochen.

Bei „It’s not over“ erwischen sie mich aber wieder. Ein langsamerer, ruhigerer Einstieg, der mir insgesamt mehr zusagt. Bei „Water wars“ geht es wieder etwas schneller zu. Bringt dem aber keinen Abbruch und höre ich gerne.

Auf „Fake“ war ich gespannt. Der Titel hat mich direkt angesprochen und es ging gut los. Rock wie ich ihn mag.

„Jiggle“ und „The Long Way home“ schließen das Album würdig ab. Für mich bleibt nur die Frage, warum denn jetzt schon Schluss ist.

Insgesamt eine richtig gute Scheibe, die Spaß macht zu hören. Allerdings finde ich ist sie mit 10 Songs leider etwas zu kurz geraten. Ich hätte gerne mehr davon gehört. Schade.


Schlagwörter: , ,



Back to Top ↑