Caro Emerald: The Shocking Miss Emerald

Veröffentlicht am 03 Mai ,2013 | von Offizielle Pressemitteilung

Caro Emerald: The Shocking Miss Emerald

Release: 03.Mai 2013
Label: Universal Music

Auf ihrem vielfach Gold- und Platin-Award überschütteten Durchbruchsalbum „Deleted Scenes From The Cutting Room Floor“ huldigte Caro Emerald 2009 dem Glitter und Glamour des Hollywood der glorreichen 40er und 50er Jahre – mit ihrem ungeduldig erwarteten Zweitwerk „The Shocking Miss Emerald“ setzt die niederländische Pop-Queen nun ihre faszinierende Zeitreise in die Vergangenheit fort!

Die bisherige Erfolgsvita der heißblütigen Niederländerin liest sich wie ein wundervoller Traum: Mit „Deleted Scenes From The Cutting Room Floor“ verkaufte sie auf Anhieb weltweit fast zwei Millionen Einheiten, war 30 (!) aufeinander folgende Wochen in den Holländischen Longplay-Charts vertreten (und damit ganze vier Wochen länger als der vorherige Rekordhalter, Michael Jackson mit „Thriller“) und wurde schließlich in ganz Europa mit einem wahren Edelmetall-Regen für ihren Top 5-Erstling sowie die ausgekoppelte Smash-Single „A Night Like This“ (mit der sie sensationelle 57 Wochen in den NL-Charts war) überschüttet!

Nach diversen internationalen Auszeichnungen wie dem Echo, der Goldenen Kamera oder dem MTV Award träumt die 32-jährige Amsterdamer Pop-Diva nun ihren großen Traum mit „The Shocking Miss Emerald“ weiter! Und der führt sie wieder einmal weit zurück in die Vergangenheit: Von den verruchten Jazzclubs Hollywoods geht die Reise diesmal ins ebenso zwielichtige wie (gl)amouröse Paris der 40er und 50er Jahre – der perfekte Ort für Caro Emerald, die ihrem mitreißenden Retrostil zwischen Jazz, Swing, Chansons und südamerikanischen Rhythmen, zwischen Nostalgie und Moderne einerseits treu bleibt, sich stilistisch aber ebenfalls von der europäischen Künstlerbewegung des frühen 20. Jahrhunderts inspirieren ließ. Fashion, Musik, Fotografie – eingefangen in „The Shocking Miss Emerald“. Fast zwei Jahre haben Caro und ihr Team am neuen Material gefeilt; und erstmalig hat man sich den langjährigen Wunsch erfüllt, mit einem echten Orchester zu arbeiten! Unter der Ägide des renommierten Komponisten und Dirigenten Jules Buckley, der zuvor schon Acts wie den Basement Jaxx, den Arctic Monkeys oder Professor Green ins orchestrale Gewand geholfen hat, entstand so in den legendären Abbey Road-Studios in London ganz großes Mitternachtskino! Was das moderne Leinwandmeisterwerk „Midnight In Paris“ für den späten Woody Allen war, das bedeutet das neue Album für Caro Emerald. Vorhang auf und Bühne frei für „The Shocking Miss Emerald“!

Und so beginnt „The Shocking Miss Emerald“ heute genau da, wo die Namensgeberin auf ihrem Debüt mit dem Track „I Know That He´s Mine“ geendet hat: Paris. Musikalisch präsentiert man sich diesmal ein wenig düsterer, undurchsichtiger, aber auch romantischer, lebendiger und natürlich viel glamouröser. Ein nostalgisch-beschwingter Blick auf vergilbte Schwarzweißfotos mit Erinnerungen an goldene Zeiten, die von Caro Emerald wieder zum Leben erweckt werden – natürlich in ihrem ureigenen, zeitlosen Stil! Apropos Stil: Etwas, das im Leben der niederländischen Sängerin und Stilikone seit je her von entscheidender Bedeutung war. Schon immer war Caro Emerald gefesselt von der Haute Couture des 20. Jahrhunderts und natürlich ihrer Wiege, der aufregenden Modehauptstadt an der Seine. In monatelanger Recherchearbeit hat man sich zur künstlerischen Inspiration durch ganze Archive antiker Fotos gegraben; Bilder einer längst vergangenen Epoche, die nun auf „The Shocking Miss Emerald“ wieder im einstigen Glanz erstrahlt. Schon seit frühesten Tagen war die französische Metropole Anziehungspunkt für Intellektuelle und Künstler aller Art; egal ob Dichter, Schriftsteller Maler, Sänger, Tänzer oder Modeschöpfer – eine multistatisch aufgeladene Atmosphäre, die auch heute noch deutlich auf den prächtigen Boulevards und verwinkelten Rues zu spüren ist und deren heller Schein sich auch auf dem Album widerspiegelt. Da defilieren Fashion-Ikonen wie Coco Chanel oder Künstlerlegenden wie Man Ray mitsamt seiner Entourage vor dem geistigen Auge entlang. Da tauchen luxuriöse Hotels und Bars ebenso aus dem Nebel der Vergangenheit auf, wie halbseidene Kabaretts, in denen gequälte Künstlerseelen Linderung und Vergessen suchen. Caro Emerald wirft auf „The Shocking Miss Emerald“ auch einen Blick hinter die Kulissen und beleuchtet in ihren Songs die Schattenseiten hinter dem Glamour zwischen prickelndem Champagner und salzigen Tränen.

So wie auch auf der ersten Vorabsingle „Tangled Up“: „Das Stück ist ziemlich hooky; es handelt davon, sich in Beziehungen zu zwei verschiedenen Männern zu verstricken“, so Caro. „Die Protagonistin weiß nicht, wie sie sich entscheiden soll. Ich denke, die Lyrics auf dem neuen Album sind im Vergleich zu ‚Deleted Scenes…‘ ein bisschen verruchter, ungezogener. Ich mache noch einen Schritt weiter und präsentiere mich als Miss Emerald von einer bisher vielleicht noch nicht so bekannten Seite. Nachdem man mich als elegantes, liebeswürdiges Fräulein kennen gelernt hat, präsentiere ich jetzt auch meine Schattenseiten…“ Eben die aufregende, unentdeckte Seite der „Shocking Miss Emerald“. „Der Albumtitel bezieht sich eigentlich auf unsere Arbeitsweise“, erklärt Caroline Esmeralda van der Leeuw alias Mademoiselle Emerald amüsiert. „Wir versuchen, nicht alles so zu machen, wie es die Musikindustrie üblicherweise vorgibt; egal in welcher Beziehung. Das mag für einige Leute ziemlich schockierend sein!“

Hochgradig verführerisch, sexy, schockierend und auch ein wenig augenzwinkernd gibt sich Caro Emerald auch auf dem dramatischen Lovesong „I Belong To You“, auf dessen ebenso bombastischen wie fesselnden Refrain selbst Shirley Bassy oder James Bond stolz gewesen wären. „Excuse My French“ ähnelt mit seinem kreisenden Rhythmus eher einem Retro-Karussell auf einem beschwipsten Art Deco-Jahrmarkt, während „My Two Cents“ mit seinem hypnotischen Piano im Latino-Groove allen Girls dieser Welt gewidmet ist, die sich unglücklich in diesen ganz besonderes unnahbaren Typen verliebt haben. Ein Song mit 100%ig autobiographischem Hintergrund, wenn man sich die unzähligen dahin schmelzenden Besucherinnen bei Caros chronisch ausverkauften Shows anschaut, die ganz zufälligerweise hauptsächlich auf der Bühnenseite ihres Gitarristen Wieger um die beste Sicht rangeln… Auf „The Maestro“ verbeugt sie sich vor ihrem großen Idol, Modezar Karl Lagerfeld und seinen unsterblichen Aussagen. Und schließlich hat die berüchtigte Miss Emerald mit „Pack Up The Louie“ noch einen echten Südstaatensong im Reisegepäck, der direkt von ihrem 2nd Hand-Vintage-Koffer (selbstverständlich aus dem Atelier von Louis Vuitton) inspiriert wurde. Die ganze Geschichte und die seiner berühmten Vorbesitzerin verrät Miss Emerald sicher gerne persönlich auf Anfrage!

Nach ihren Sold Out-Shows, bei denen Caro Emerald auf der vergangenen Tour mehr als 20.000 europäische Fans begeistern konnte, ist auch ihre Show am 11. März in der Londoner Royal Albert Hall schon jetzt bis auf den letzten Platz ausverkauft! Weitere Dates folgen!

 

Fazit Chocolate Music (© Julia Jauch):
Wer erinnert sich nicht an den Ohrwurm des Jahres 2009?

„I have never dreamed it
Have you ever dreamed a night like this
I cannot believe it
I may never see a night like this“

Am 3. Mai ist es endlich soweit – der Nachfolger des sehr erfolgreichen Debütalbums „Deleted Scenes From The Cutting Room Floor“ von Caro Emerald steht in den Plattenläden. „The Shocking Miss Emerald“ entführt uns diesmal nicht in die Zeit der 40er und 50er Jahre in Hollywood sondern in die der selben Jahre ins verruchte und amouröse Paris.

Das Intro erinnert ein wenig an die Overtüre einer Oper oder die ersten Sekunden eines Spielfilms. Eine kurze Einführung des Sinfonieorchesters auf das was folgt.
Der erste Song „One Day“ hat gleich Tanzpotenzial, versprüht gute Laune und macht Lust auf warme Sommernächte, erinnert mich aber gleichzeitig ein bisschen an „A night like this“.

Über das ruhigere „Coming back as a man“ gelangt man zur ersten veröffentlichten Single „Tangled Up“, welche in unseren Charts wenig Beachtung findet und sich um Platz 80 wiederfindet. Ein Tango verpackt im Popsound, welchen wir der Mutter von Caro Emerald zu verdanken haben. Diese hat sich wohl bei ihrer Tochter beschwert, dass kein Tango auf dem Vorgängeralbum sei. Allerdings kann ich die Entscheidung, diesen Song als erste Singleauskopplung zu wählen, nicht ganz nachvollziehen.

„Completely“ ist wieder mehr nach meinem Geschmack.
„Black Valentine“ und „The Wonderful in you“ haben schon ein bisschen was von einem Bond-Song. Da kommt sie ihrem Traum einmal den Titelsong zum bekannten Agententhriller singen zu dürfen schon nahe.
Stellenweise klingt sie meiner Meinung nach ein bisschen wie Shirley Bassy und Gladys Knight. Trotzdem bleibt sie immer der Zeit des Albums treu – Paris um 1950.
„Liquid Lunch“, „The Maestro“ (über Modezar Karl Lagerfeld), „My 2 Cents“ und „Paris“ sind nicht herausstechend, trotzdem gut zu hören.

Insgesamt klingt das Album erwachsener, reifer, verruchter und ein wenig geheimnisvoll. Der Mix aus Jazz, lateinamerikanischen Rhythmen, Swing und Pop gefällt mir persönlich besser als das erste Album von Caro Emerald. Insgesamt ein gutes Album das nicht nur Fans und Musikliebhabern gefällt, allerdings nicht schockiert wie der Titel verspricht.


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